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Die Engel von Rom. Eine Galerie.
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Nach so viel Christentum im vergangenen Teil kommt in dieser Episode ein heidnisches Gegengewicht hinzu. In einer Blitztour geht es durch drei Museen: Die Engelsburg, sowie die Kapitolinischen und die Vatikanischen Museen. Ein langer Trip.
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17 Uhr, Willy-Brandt-Platz. Ein junger Mann mit dunkler Haut und einer neogelben Weste sitzt auf einer steinernen Bank. “News from Home” steht auf der Weste. Neben ihm liegt ein Stapel Zeitungen. Die fremde Schrift gibt nur zu verstehen, dass die Zeitung von weit her kommt. Der Mann, der sie verkauft, heißt Delan. Zwanzig Jahre ist es her, seit er aus Sri Lanka nach Deutschland gekommen ist – als Flüchtling. Nun sitzt er hier als Freiwilliger bei der Kunst-Performance von “Playing The City” und versucht Ausgaben einer Zeitung aus seiner alten Heimat für 2,50 Euro an den Mann zu bringen. “Ich habe heute noch keine einzige Zeitung verkauft,” sagt er in akzentfreiem Deutsch. Er selbst kann die Schrift der Zeitung nicht lesen. Delan glaubt nicht, dass er heute noch eine Ausgabe verkauft bekommt, bezahlt wird er für das Warten auf Kundschaft auch nicht. Delan sitzt hier für die Kunst – um die Ideen anderer zu verwirklichen. “Ich helfe, wo ich kann.” Vielleicht kommt noch jemand in den nächsten zwei Tagen. Hoffentlich haben die anderen Zeitungsverkäufer (Baseler Platz/Gutleustraße, Berliner Straße/Kurt-Schuhmacher-Straße, Mörfelder/Darmstädter Landstraße) heute mehr Glück gehabt.
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Was macht man mit einer Gießkanne, einem Bügeleisen, einer Säge und einem Haufen von Eisquadern? Zum Beispiel die Schirn auf Eis legen. So begann die milde Nacht der Museen eisgekühlt am frühen Abend. “Schirn on the Rocks” lautete das Motto eines weiteren “Playing the City”-Happenings, bei dem ein zwölfköpfiges Team im Hof der Kunsthalle die Eisblöcke zu einer Skulptur aufstellte. Die Idee geht zurück auf Allan Kaprow, der die Aktion bereits 1967 unter dem Titel “Fluids” inszeniert hat. Besonders spektakulär war die U-förmige Wand zwar nicht, sah aber trotzdem ziemlich cool aus. Und außerdem zählt das Ereignis, denn etwas derartiges passiert nicht alle Tage. Schön gemacht!
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Ein Nachmittag in Frankfurt. Ein Mann legt sich auf eine Parkbank am Willy-Brandt Platz. Abwechselnd fasst er sich an die Stirn und streckt senkrecht den Arm aus. Davor kauert eine Gruppe von fünf Leuten auf dem Pflaster, in der sich jeder eine Schablone aus Pappe vor sein Gesicht hält. Was ist hier los? Hier passiert gerade Kunst.