
Was haben nur alle gegen den neuen Terminator-Film? Sowohl FAZ/FAS als auch Franfkurter Rundschau haben Terminator – Die Erlösung verrissen. Dabei ist der Film nichts weiter als spektakuläre Action vor finsterer Kulisse. Das war schon in den anderen Filmen so, nur dass diesmal die Handlung in der Zukunft spielt. Wo liegt also das Problem? Eine Verteidigung gegen die Kritiker.

Der Regisseur Jim Jarmusch schickt nach Broken Flowers erneut einen einsamen Mann auf Odyssee. In The Limits of Control geht die Reise durch Spanien. Der Film führt vor allem seine eigenen Grenzen vor – und die sind eng gezogen.
Den passendsten (und leider nicht verwendeten) Song für den Film haben die Beatles geschrieben. Darin heißt es: “He’s a real nowhere man, sitting in his nowhere land, making all his nowhere plans for nobody.” Der Niemand trägt Anzug, zieht durch das Niemandsland Spanien und erledigt etwas. In Jim Jarmuschs “The Limits of Control” passiert nicht viel, es wird kaum gesprochen, es gibt keine Erklärungen. Müsste man den Inhalt twitterkonform zusammenfassen, so könnte man sagen: “Ein Mann führt einen Auftrag aus.”

Das musste ja kommen: Nach The DaVinci Code haben uns Tom Hanks und Regisseur Ron Howard mit Illuminati (Angels & Demons) eine Fortsetzung beschert, die mit ihrem Vorgänger vieles gemeinsam hat – wie ein zweiter Aufguss des selben Teebeutels. Die Zutaten sind gleich, das Ergebnis fade.

Wenn Filmemachern nichts neues mehr einfällt, dann gilt das Prinzip “von vorn”. Ob Star Wars, Star Trek, Hannibal oder bald “Der Kleine Hobbit” – statt einer Fortsetzung erzählt man die “Vorgeschichte”. Natürlich: Denn wer kann schon die ganzen Verwicklungen von Herr der Ringe oder die psychologischen Hintergründe von Hannibal verstehen, wenn er nicht die Vorgeschichte kennt? So folgt nach der X-Men-Trilogie nicht etwa “X-Men 4″, sondern “X-Men Origins”, und der Plural verrät, dass man auch hier mit einer Fortsetzungsreihe zu rechnen hat. Den Anfang dieser Ursprungsserie macht Wolverine – der sperrigste, geheimnisvollste und damit interessanteste Charakter der X-Men. Doch dieses Prequel zieht das Problem mit sich, dass Wolverine seine Geheimnisse einbüßt und folglich langweilig wird.

Piraten haben Konjunktur, auch wenn man in Europa auf sie nicht gerade gut zu sprechen ist. Doch jenseits von “Fluch der Karibik” oder des Fluchs vom Horn von Afrika gibt es auch eine liebenswerte Sorte von Piraten. Sie sind harmlos, sie legen gute Musik auf und sie sind zur Zeit im Kino zu sehen. Der Film “Radio Rock Revolution” von Richard Curtis lässt die Zeit der Piratensender in den 60er Jahren aufleben – und dabei zuzusehen macht einfach Spaß.
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Als Bram Stokers Roman Dracula 1897 in England erschien, befand sich das Kino noch in den Kinderschuhen und war dementsprechend noch eine kuriose Spielerei. Doch das neue Medium trug zum Mythos von Graf Dracula enorm bei und die ersten Adaptionen bildeten wiederum Meilensteine der Filmgeschichte. Dracula und der Film gehen Hand in Hand: Der Roman gehört zu den am häufigsten verfilmten Stoffen. Und trotzdem gibt es keine einzige gute Umsetzung von ihm. Warum? Vielleicht, weil der Roman unverfilmbar ist. Wer sich gruseln will, ist jedenfalls ohne den Grafen besser bedient. Ein Gang durch die Filmgeschichte.

Böse Zungen sprachen von einem “Armuts-Porno”, doch den Erfolg erntet Slumdog Millionaire zurecht. Aller Skepsis zum Trotz muss man eingestehen: Ein guter Film.

Auf Clint Eastwood ist Verlass. Der Mann kann es einfach nicht lassen, gute Filme zu drehen und das Publikum kann nicht anders, als seine Filme gut zu finden. Wie schön, dass sich alle einig sind. Der neueste Coup, Gran Torino, bildet keine Ausnahme in Eastwoods Schaffen, ist aber trotzdem ein Ausnahmefilm.

Schluss mit lustig: Comic-Verfilmungen, wie zuletzt Watchmen, machen zunehmend ernst. Das Publikum lacht trotzdem. Warum?
Nachdem ich in der Zeitung die Schlagwörter Golden Globe, Oscar und “Rolle seines Lebens” sowie den Namen Darren Aronofsky gelesen hatte, beschloss ich, ins Kino zu gehen und ich sah mir einen Film an, den ich sonst, seinem Titel nach zu urteilen, meiden würde: “The Wrestler”.
