ROM – Ein Reisebericht (Teil 8)
Mittwoch, 30. September 2009, 20:32
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Goethe-Denkmal in Rom. Foto von Lukas Gedziorowski

Des Reiseberichts letzter Teil: Zum Schluss machen wir uns auf die Spuren Goethes, wir bekommen ein wenig Heimweh und verabschieden uns von Rom.

Am Ende unserer Stadtbesichtigung waren wir so sattgesehen, dass wir nur noch im Vorbeigehen einige Restbestände aufsuchten, die sich bis dahin unserer Aufmerksamkeit entzogen haben. Als fromme Germanisten, die wir nun mal sind, wollten wir auch den Pilgerstätten des Goethetums einen Besuch abstatten. Wer im Frankfurter Goethe-Haus und in Weimar gewesen ist, der muss auch, wenn er schon mal in Rom ist, auch am örtlichen Goethe-Denkmal und im Goethe-Haus vorbeischauen.

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ROM – Ein Reisebericht (Teil 1)
Montag, 21. September 2009, 16:04
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Rom: Romulus und Remus. Foto: Lukas Gedziorowski

Während der beste Blog der Welt in jüngster Zeit pausieren musste, war der Blogger unterwegs in der “Hauptstadt der Welt”, in ROM. Der Ausflug hat sich gelohnt. Von heute an berichte ich in illustrierten Episoden, wie es mir dort ergangen ist und warum ich jedem Kulturfreund empfehlen kann, die Stadt einmal selbst zu erleben.

Nach drei Reisen nach Italien hat man den Eindruck, schon weit herumgekommen zu sein: Immerhin hatte ich bereits Städte wie Venedig, Florenz, Siena, Bologna, Verona, Luca, Pisa und sogar San Marino bewundern dürfen. Aber der wichtigste Ort fehlte immer noch auf meiner imaginären Liste und ließ mir keine Ruhe: ROM, der Inbegriff Italiens, harrte noch seiner Entdeckung. Angesichts dieses Mangels schien mir meine bisherige Italien-Tour nichtig zu sein. Immerhin ging von dieser Stadt das aus, was sich einst das Römische Reich nannte. Hier hat alles angefangen und hier blieb eines der Zentren dessen, was wir heute Europa nennen. Rom, das war die Kulturstadt schlechthin. Ich stellte mir vor, dass die Stadt vor lauter Kunst und Geschichte aus allen Nähten platzte und dass man diese Überdosis an Eindrücken einmal erleben sollte, bevor man das Zeitliche segnete. Es war also höchste Zeit, dass ich Rom nachholte. Diesen Wunsch habe ich mir erfüllt: Neun Tage lang ließ mir Zeit für diese Stadt. Selbstverständlich habe ich vieles Sehenswerte immer noch nicht gesehen. Trotzdem reichte diese Zeit, um einen guten Eindruck zu bekommen. Nun, da auch diese Station erledigt ist, kann ich mich in aller Ruhe wieder dem Rest der Welt zuwenden.

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