
Neulich an der Uni Frankfurt. Ein Plakat versucht mir etwas mitzuteilen: “Itso ktoma ke across” steht in großen Lettern untereinander. Was soll das? Ist das Japanisch? Offenbar geht es um die Uni-Wahlen, wie aus dem Kleingedruckten hervorgeht. Lange muss ich mich besinnen, was diese kryptische Aufschrift bedeutet. Dann wird es mir klar: “It’s Ok to make a cross” sollte es eigentlich heißen. Da ist wohl ein Designer etwas übereifrig gewesen, wenn man die Botschaft hinter dem Blickfang nicht versteht. Der alte Spruch “Geh wählen!” hätte es auch getan.
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“Deutschland denken heißt Auschwitz denken” stand im Dezember auf einem Transparent am Casino des Campus Westend. Was war da los? Bildungsstreik. Was hatte das miteinander zu tun? Nichts. Genausowenig wie das Anarchie-Symbol, das gleich daneben hing. Zu allem Überfluss wurde die Frankfurter Goethe-Universität in “Norbert-Wollheim-Universität” umbenannt, was die Erinnerung an den November 2008 weckte, als man das “House of Finance” für den Moment der Randale “Karl-Marx-Haus” umtaufte. Wie diese Aktionen endeten, ist bekannt: Mit Zerstörung und Gewalt. Diejenigen, die Bildung wollten, haben sich der Unkultur schuldig gemacht. Der “Bildungsstreik” ist gescheitert.

Heute hat ein neuer Laden auf der Frankfurter Fressgass eröffnet. Großer Ansturm, Gratis-T-Shirts, Absperrgitter. Was das für ein Laden war? Um es mit Forrest Gump zu sagen: “Irgendwas mit Obst…”
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Während die Hysterie um James Camerons Avatar um sich greift, ist nun ein Film in die Kinos gekommen, der sich des Themas “künstliche Identität” ernsthafter annimmt: Surrogates – Mein zweites Ich. Eine Gegenüberstellung von Utopie und Dystopie.