Der versteckte Appell
Mittwoch, 27. Januar 2010, 15:18
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itsoktomakeacross

Neulich an der Uni Frankfurt. Ein Plakat versucht mir etwas mitzuteilen: “Itso ktoma ke across” steht in großen Lettern untereinander. Was soll das? Ist das Japanisch? Offenbar geht es um die Uni-Wahlen, wie aus dem Kleingedruckten hervorgeht. Lange muss ich mich besinnen, was diese kryptische Aufschrift bedeutet. Dann wird es mir klar: “It’s Ok to make a cross” sollte es eigentlich heißen. Da ist wohl ein Designer etwas übereifrig gewesen, wenn man die Botschaft hinter dem Blickfang nicht versteht. Der alte Spruch “Geh wählen!” hätte es auch getan.



Die “Norbert-Wollheim-Universität”
Dienstag, 26. Januar 2010, 13:27
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Goethe Universität Frankfurt. Bild von Lukas Gedziorowski

“Deutschland denken heißt Auschwitz denken” stand im Dezember auf einem Transparent am Casino des Campus Westend. Was war da los? Bildungsstreik. Was hatte das miteinander zu tun? Nichts. Genausowenig wie das Anarchie-Symbol, das gleich daneben hing. Zu allem Überfluss wurde die Frankfurter Goethe-Universität in “Norbert-Wollheim-Universität” umbenannt, was die Erinnerung an den November 2008 weckte, als man das “House of Finance” für den Moment der Randale “Karl-Marx-Haus” umtaufte. Wie diese Aktionen endeten, ist bekannt: Mit Zerstörung und Gewalt. Diejenigen, die Bildung wollten, haben sich der Unkultur schuldig gemacht. Der “Bildungsstreik” ist gescheitert.

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Bekenntnis und Blamage
Mittwoch, 17. Juni 2009, 19:21
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protsch

Peinlich, peinlich! Der Frankfurter Anthropologe Reiner Protsch von Zieten hat gestanden. Unterschlagung und Veruntreuung, Fälschung – die Liste seiner Vergehen ist lang. Protsch hat eine Freiheitsstrafe auf Bewährung ausgehandelt. Die Anschuldigungen haben sich bestätigt – und das ist kein Wunder. Enttäuscht dürfte nur sein wahrscheinlich einziger Fanclub sein. Enttäuscht und blamiert. Die “Bürgerinitiative für Umweltschutz Eddersheim” steht jetzt doof da. Der Verein hatte Protsch ins Feld geführt, um zu beweisen, dass der 1952 im Kelsterbacher Wald gefundene Schädel aus der Steinzeit stammt und dass die Fundstätte denkmalgeschützt werden müsse. Damit wollten die übereifrigen Bürger in letzter Minute den Ausbau des Frankfurter Flughafens verhindern. Dazu haben sie sogar Protsch als Wissenschaftler rehabilitieren wollen. Der Eklat um den Professor sei ein “Wissenschaftskrimi”, eine Verschwörung gegen den armen Protsch. Klar, dass das nicht geklappt hat. Spätestens jetzt wissen alle warum. Als ich im Mai über diese Verzweiflungstat geschrieben habe, musste ich mir noch einen bösen Kommentar gefallen lassen. Nun kann ich es mir nicht verkneifen: Lieber Herr Wolf, falls es Sie interessiert: So sieht seriöse Recherche aus.



Debatte um das House of Finance
Donnerstag, 23. April 2009, 15:34
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House of Finance

Noch nicht einmal ein Jahr lang steht das “House of Finance” auf dem Campus Westend. Schon lange bevor es fertig war, stand das Projekt zwischen Prestige und Pranger, spätestens seit der Randale im vergangenen November sind die Positionen verschärft. Gestern sollte eine Podiumsdiskussion im Casino auf dem Campus Westend darüber aufklären, was es mit dem HoF auf sich hat. Drei studentische Vertreter der Goethe-Universität Frankfurt diskutierten mit zwei Professoren des House of Finance über das umstrittenen Gebäude. Matthias Arning, Lokalchef der Frankfurter Rundschau, moderierte das Gespräch. Ein aufschlussreicher Abend.

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Das Leben auf dem Campus
Mittwoch, 15. April 2009, 08:49
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Studentenwohnheim Campus Westend

Wenn die Professoren abends nach Hause gehen, bleiben einige Studenten einfach auf dem Campus. Seit einem halben Jahr wohnen 425 Studenten im Wohnheim gleich hinter dem neuen Hörsaalzentrum, nun machen sie sich auf dem Campus Westend bemerkbar.

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