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Die Engel von Rom. Eine Galerie.
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Des Reiseberichts letzter Teil: Zum Schluss machen wir uns auf die Spuren Goethes, wir bekommen ein wenig Heimweh und verabschieden uns von Rom.
Am Ende unserer Stadtbesichtigung waren wir so sattgesehen, dass wir nur noch im Vorbeigehen einige Restbestände aufsuchten, die sich bis dahin unserer Aufmerksamkeit entzogen haben. Als fromme Germanisten, die wir nun mal sind, wollten wir auch den Pilgerstätten des Goethetums einen Besuch abstatten. Wer im Frankfurter Goethe-Haus und in Weimar gewesen ist, der muss auch, wenn er schon mal in Rom ist, auch am örtlichen Goethe-Denkmal und im Goethe-Haus vorbeischauen.

Drei Ausflüge in das Umland von Rom: Ein Tag am Strand, ein Tag am See, ein Tag zu den Villen von Tivoli.
Nach vier Tagen voller Kulturprogramm nahmen wir eine kleine Auszeit, um über den Rand von Rom hinauszuschauen. Zur Erholung fuhren wir zunächst nach Lido di Roma, einem kleinen Ort an der Küste. Hier mussten wir zu unserem Verdruss feststellen, dass der Strand zwar für alle war, jedoch vor allem für alle, die für ihn bezahlten. Vor so gut wie jedes Stückchen Sand am Meer waren Zäune aufgebaut und Gebäude mit Umzugskabinen, Duschen und Restaurants. Der Eintritt betrug zehn Euro, dazu gab es einen Sonnenschirm und/oder einen Liegestuhl. Wir weigerten uns, für etwas zu bezahlen, dass eigentlich kostenlos sein müsste und liefen die Promenade nach einer Lücke ab, die uns auch ohne Eintritt mit dem Meer in Berührung kommen ließ. Nach einiger Zeit wurden wir fündig, legten ein Handtuch in den Sand, wagten uns einmal sogar ins Wasser vor. Was soll man dazu noch sagen? Mir wurde wieder klar, warum ich auf Kultururlaub war und nicht einen Strandurlaub gewählt hatte: Das Meer ist salzig, es stinkt, es ist langweilig und am Strand zu liegen ist es auch. Wir holten uns einen Sonnenbrand und fuhren am Nachmittag wieder zum Campingplatz zurück.

Statt Kultur: In der heutigen Episode steht ein kleiner Exkurs über das Essen in Rom an. Nach mehreren Restaurants und Schnellimbissen fällt die Bilanz mager aus: Italienisch isst man wohl besser in Deutschland.
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Nach so viel Christentum im vergangenen Teil kommt in dieser Episode ein heidnisches Gegengewicht hinzu. In einer Blitztour geht es durch drei Museen: Die Engelsburg, sowie die Kapitolinischen und die Vatikanischen Museen. Ein langer Trip.
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Kirchen, Kirchen, Kirchen. Rom ist voll von Gotteshäusern. Man kommt nicht um sie herum. Mal stehen sie frei, mal sind sie eingepfercht zwischen anderen Gebäuden. Doch meistens entfalten sie ihre Pracht erst im Inneren. Ein Besuch lohnt sich auch für Atheisten immer wieder. Auch nach zahlreichen Besichtigungen wissen die Kirchen durch das ein oder andere Extra zu überraschen. Episode Vier des Reiseberichts versucht sich an einem Best-Of der römischen Kirchen. Mit dabei: Moses, Petrus und Paulus (persönlich). Der Kenner wird sicherlich einiges vermissen, dem Laien wird wahrscheinlich selbst diese Auswahl zu viel sein. Grundsätzlich gilt: Man sollte seine Kirchen-Tour nicht nur auf einige wesentliche Punkte beschränken, sondern auch auf mehrere Tage verteilen. Alles andere ist – selbst für den frommsten Christen – touristischer Irrsinn. Den versäumten Rest kann man sich immer noch beim nächsten Mal ansehen.

Kulturrausch Rom: Auf den Spuren der alten Römer besuchen wir das Kolosseum sowie die antiken Ruinen auf dem Palatino und im Forum Romanum. Episode Drei des Reiseberichts.
Ein Aufenthalt in Rom kann aber muss nicht teuer sein. Für den Kulturfreund gibt es ein günstiges Angebot, den “Roma Pass”. Für 23 Euro kann man drei Tage lang zwei Museen seiner Wahl kostenlos besuchen und alle weiteren ermäßigt bekommen, sowie den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Wir nutzten das Schnäppchen, um uns die Überreste des Alten Rom anzusehen – ohne Schlangestehen. Es sollte sich nicht nur finanziell lohnen.

Das Abenteuer geht weiter: Episode Zwei des Kulturtrips nach Rom. Die erste Stadtbesichtigung führt über die wichtigsten Plätze der “Ewigen Stadt”.
Rom ist eine Stadt, die vor Geschichte nur so strotzt – und dazwischen spielt sich das pralle Leben der Gegenwart ab. Das war der erste Eindruck am ersten Besichtigungstag. Wir verschafften uns zunächst einen Überblick über die Stadt. Und das, so meinten wir, erledigt man am besten zu Fuß. Also liefen wir die Straßen, Gassen und Plätze ab. Schließlich ist es egal, ob man sich von Reiseführern und Stadtplänen leiten lässt, oder einfach drauflos geht, denn in Rom ist alles sehenswert und der Bewunderung würdig. Früher oder später stößt man auf eine prächtige Piazza, an einen aufwendigen Brunnen oder ein Denkmal. Unvermeidlich ist es ebenso, Kirchen zu sehen, von denen es in Rom hunderte gibt und die überall verstreut herumstehen.

Während der beste Blog der Welt in jüngster Zeit pausieren musste, war der Blogger unterwegs in der “Hauptstadt der Welt”, in ROM. Der Ausflug hat sich gelohnt. Von heute an berichte ich in illustrierten Episoden, wie es mir dort ergangen ist und warum ich jedem Kulturfreund empfehlen kann, die Stadt einmal selbst zu erleben.
Nach drei Reisen nach Italien hat man den Eindruck, schon weit herumgekommen zu sein: Immerhin hatte ich bereits Städte wie Venedig, Florenz, Siena, Bologna, Verona, Luca, Pisa und sogar San Marino bewundern dürfen. Aber der wichtigste Ort fehlte immer noch auf meiner imaginären Liste und ließ mir keine Ruhe: ROM, der Inbegriff Italiens, harrte noch seiner Entdeckung. Angesichts dieses Mangels schien mir meine bisherige Italien-Tour nichtig zu sein. Immerhin ging von dieser Stadt das aus, was sich einst das Römische Reich nannte. Hier hat alles angefangen und hier blieb eines der Zentren dessen, was wir heute Europa nennen. Rom, das war die Kulturstadt schlechthin. Ich stellte mir vor, dass die Stadt vor lauter Kunst und Geschichte aus allen Nähten platzte und dass man diese Überdosis an Eindrücken einmal erleben sollte, bevor man das Zeitliche segnete. Es war also höchste Zeit, dass ich Rom nachholte. Diesen Wunsch habe ich mir erfüllt: Neun Tage lang ließ mir Zeit für diese Stadt. Selbstverständlich habe ich vieles Sehenswerte immer noch nicht gesehen. Trotzdem reichte diese Zeit, um einen guten Eindruck zu bekommen. Nun, da auch diese Station erledigt ist, kann ich mich in aller Ruhe wieder dem Rest der Welt zuwenden.