Vorwort statt eines Romans
Donnerstag, 25. Februar 2010, 00:21
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Hosen runter: Nackte Tatsachen.

Lieber Leser,

nachdem ich genug gelesen und auch selbst erlebt habe, schrieb ich einen Roman. Dabei folgte ich dem ästhetischen Prinzip der Intertextualität (näheres dazu bei Julia Kristeva et al.). Um aus gegebenem Anlass der Möglichkeit eines Plagiatsvorwurfs zu entgehen, sehe ich mich genötigt, gleich im Vorfeld meine Quellen zu nennen.

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Metropolis XXL
Samstag, 13. Februar 2010, 13:37
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metropolis

Endlich ist sie wieder da: Die Premieren-Fassung von Metropolis! Die “Special Extended Edition”, der “Director’s Cut”, “Metropolis Naked” oder einfach nur “Das Original” – aber leider immer noch ohne Ton, Farbe, Computereffekte und 3D. Dafür “digital remastered” und eine halbe Stunde länger. Das heißt: Noch langatmiger, noch pathetischer, noch sentimentaler. Gestern Abend feierte er nach über 80 Jahren seine zweite Premiere. Die Zuschauer wurden Zeugen eines Stücks Filmgeschichte.

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Alles echt!
Freitag, 12. Februar 2010, 13:42
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Alles echt? Alles Käse!

Der Schwachsinn geht weiter: In der Debatte um Helene Hegemanns “Axolotl Roadkill” hat die FAZ heute den Autor der Plagiatsvorlage herbeizitiert, einen Blogger namens “Airen”. Ein anderer Blogger, “Glam”, schiebt in der selben Ausgabe ein Manifest des Bloggens hinterher. “Echt” ist das Wort der Stunde. Eine Entgegnung.

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Tod eines Schwanzlurchs
Mittwoch, 10. Februar 2010, 12:49
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axolotl

Fraget nun wen ihr auch wollt mich werdet ihr nimmer erreichen
Schöne Damen und ihr Herren der feineren Welt!
Ob denn auch Werther gelebt? ob denn auch alles fein wahr sei?
Welche Stadt sich mit Recht Lottens der Einzigen rühmt?
Ach wie hab ich so oft die törigten Blätter verwünschet,
Die mein jugendlich Leid unter die Menschen gebracht.
Wäre Werther mein Bruder gewesen, ich hätt ihn erschlagen,
Kaum verfolgte mich so rächend sein trauriger Geist.

So klagte Goethe 1788 in seinen Römischen Elegien über den Werther-Kult seiner Zeit. Bis heute wird er von diesem Geist verfolgt, wenn immer noch “Die Leiden des jungen Werther” mit denen seines Autors verglichen werden. Und selbst die Autoren von heute bleiben nicht davon verschont, dass ihre Werke nach Autobiografischem abgegrast und als “Spiegel der Seele” betrachtet werden. In der Debatte um Helene Hegemanns Roman “Axolotl Roadkill” kann man das erneut beobachten: Die Verwechslung von Realität und Fiktion.

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Das Weiße Album – Live
Sonntag, 7. Februar 2010, 01:53
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beatles_white

Premiere im Schauspiel Frankfurt: Der Dramatiker Roland Schimmelpfennig hat das “Weiße Album” der Beatles ins Deutsche übertragen, Regisseur Florian Fiedler hat es auf der Bühne inszeniert. Herausgekommen ist eine Mischung aus Live-Konzert und Theater. “Das Weiße Album” ist die Bühnenshow, die “Sgt. Pepper” zu sein nur vorgibt.

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Der versteckte Appell
Mittwoch, 27. Januar 2010, 15:18
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itsoktomakeacross

Neulich an der Uni Frankfurt. Ein Plakat versucht mir etwas mitzuteilen: “Itso ktoma ke across” steht in großen Lettern untereinander. Was soll das? Ist das Japanisch? Offenbar geht es um die Uni-Wahlen, wie aus dem Kleingedruckten hervorgeht. Lange muss ich mich besinnen, was diese kryptische Aufschrift bedeutet. Dann wird es mir klar: “It’s Ok to make a cross” sollte es eigentlich heißen. Da ist wohl ein Designer etwas übereifrig gewesen, wenn man die Botschaft hinter dem Blickfang nicht versteht. Der alte Spruch “Geh wählen!” hätte es auch getan.



Die “Norbert-Wollheim-Universität”
Dienstag, 26. Januar 2010, 13:27
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Goethe Universität Frankfurt. Bild von Lukas Gedziorowski

“Deutschland denken heißt Auschwitz denken” stand im Dezember auf einem Transparent am Casino des Campus Westend. Was war da los? Bildungsstreik. Was hatte das miteinander zu tun? Nichts. Genausowenig wie das Anarchie-Symbol, das gleich daneben hing. Zu allem Überfluss wurde die Frankfurter Goethe-Universität in “Norbert-Wollheim-Universität” umbenannt, was die Erinnerung an den November 2008 weckte, als man das “House of Finance” für den Moment der Randale “Karl-Marx-Haus” umtaufte. Wie diese Aktionen endeten, ist bekannt: Mit Zerstörung und Gewalt. Diejenigen, die Bildung wollten, haben sich der Unkultur schuldig gemacht. Der “Bildungsstreik” ist gescheitert.

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Irgendwas mit Obst
Samstag, 23. Januar 2010, 19:19
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obst_apple

Heute hat ein neuer Laden auf der Frankfurter Fressgass eröffnet. Großer Ansturm, Gratis-T-Shirts, Absperrgitter. Was das für ein Laden war? Um es mit Forrest Gump zu sagen: “Irgendwas mit Obst…”



Avatar – Der zweite Versuch
Samstag, 23. Januar 2010, 11:13
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Avatar

Surrogates

Während die Hysterie um James Camerons Avatar um sich greift, ist nun ein Film in die Kinos gekommen, der sich des Themas “künstliche Identität” ernsthafter annimmt: Surrogates – Mein zweites Ich. Eine Gegenüberstellung von Utopie und Dystopie.

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Rom – Die Stadt der Engel
Freitag, 2. Oktober 2009, 13:51
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Foto von Lukas Gedziorowski

Die Engel von Rom. Eine Galerie.

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