Abgelegt unter: Musik, Theater | Tags: beatles, das weiße album, schauspiel frankfurt

Premiere im Schauspiel Frankfurt: Der Dramatiker Roland Schimmelpfennig hat das “Weiße Album” der Beatles ins Deutsche übertragen, Regisseur Florian Fiedler hat es auf der Bühne inszeniert. Herausgekommen ist eine Mischung aus Live-Konzert und Theater. “Das Weiße Album” ist die Bühnenshow, die “Sgt. Pepper” zu sein nur vorgibt.

Neulich an der Uni Frankfurt. Ein Plakat versucht mir etwas mitzuteilen: “Itso ktoma ke across” steht in großen Lettern untereinander. Was soll das? Ist das Japanisch? Offenbar geht es um die Uni-Wahlen, wie aus dem Kleingedruckten hervorgeht. Lange muss ich mich besinnen, was diese kryptische Aufschrift bedeutet. Dann wird es mir klar: “It’s Ok to make a cross” sollte es eigentlich heißen. Da ist wohl ein Designer etwas übereifrig gewesen, wenn man die Botschaft hinter dem Blickfang nicht versteht. Der alte Spruch “Geh wählen!” hätte es auch getan.
Abgelegt unter: Frankfurt, universität | Tags: Bildung, universität, westend

“Deutschland denken heißt Auschwitz denken” stand im Dezember auf einem Transparent am Casino des Campus Westend. Was war da los? Bildungsstreik. Was hatte das miteinander zu tun? Nichts. Genausowenig wie das Anarchie-Symbol, das gleich daneben hing. Zu allem Überfluss wurde die Frankfurter Goethe-Universität in “Norbert-Wollheim-Universität” umbenannt, was die Erinnerung an den November 2008 weckte, als man das “House of Finance” für den Moment der Randale “Karl-Marx-Haus” umtaufte. Wie diese Aktionen endeten, ist bekannt: Mit Zerstörung und Gewalt. Diejenigen, die Bildung wollten, haben sich der Unkultur schuldig gemacht. Der “Bildungsstreik” ist gescheitert.

Heute hat ein neuer Laden auf der Frankfurter Fressgass eröffnet. Großer Ansturm, Gratis-T-Shirts, Absperrgitter. Was das für ein Laden war? Um es mit Forrest Gump zu sagen: “Irgendwas mit Obst…”
![]()

Während die Hysterie um James Camerons Avatar um sich greift, ist nun ein Film in die Kinos gekommen, der sich des Themas “künstliche Identität” ernsthafter annimmt: Surrogates - Mein zweites Ich. Eine Gegenüberstellung von Utopie und Dystopie.
Abgelegt unter: reise | Tags: engel, italien, kirche, Kunst, reise, rom

Die Engel von Rom. Eine Galerie.
Abgelegt unter: reise | Tags: goethe, italien, Literatur, reise, rom

Des Reiseberichts letzter Teil: Zum Schluss machen wir uns auf die Spuren Goethes, wir bekommen ein wenig Heimweh und verabschieden uns von Rom.
Am Ende unserer Stadtbesichtigung waren wir so sattgesehen, dass wir nur noch im Vorbeigehen einige Restbestände aufsuchten, die sich bis dahin unserer Aufmerksamkeit entzogen haben. Als fromme Germanisten, die wir nun mal sind, wollten wir auch den Pilgerstätten des Goethetums einen Besuch abstatten. Wer im Frankfurter Goethe-Haus und in Weimar gewesen ist, der muss auch, wenn er schon mal in Rom ist, auch am örtlichen Goethe-Denkmal und im Goethe-Haus vorbeischauen.

Drei Ausflüge in das Umland von Rom: Ein Tag am Strand, ein Tag am See, ein Tag zu den Villen von Tivoli.
Nach vier Tagen voller Kulturprogramm nahmen wir eine kleine Auszeit, um über den Rand von Rom hinauszuschauen. Zur Erholung fuhren wir zunächst nach Lido di Roma, einem kleinen Ort an der Küste. Hier mussten wir zu unserem Verdruss feststellen, dass der Strand zwar für alle war, jedoch vor allem für alle, die für ihn bezahlten. Vor so gut wie jedes Stückchen Sand am Meer waren Zäune aufgebaut und Gebäude mit Umzugskabinen, Duschen und Restaurants. Der Eintritt betrug zehn Euro, dazu gab es einen Sonnenschirm und/oder einen Liegestuhl. Wir weigerten uns, für etwas zu bezahlen, dass eigentlich kostenlos sein müsste und liefen die Promenade nach einer Lücke ab, die uns auch ohne Eintritt mit dem Meer in Berührung kommen ließ. Nach einiger Zeit wurden wir fündig, legten ein Handtuch in den Sand, wagten uns einmal sogar ins Wasser vor. Was soll man dazu noch sagen? Mir wurde wieder klar, warum ich auf Kultururlaub war und nicht einen Strandurlaub gewählt hatte: Das Meer ist salzig, es stinkt, es ist langweilig und am Strand zu liegen ist es auch. Wir holten uns einen Sonnenbrand und fuhren am Nachmittag wieder zum Campingplatz zurück.

Statt Kultur: In der heutigen Episode steht ein kleiner Exkurs über das Essen in Rom an. Nach mehreren Restaurants und Schnellimbissen fällt die Bilanz mager aus: Italienisch isst man wohl besser in Deutschland.
Abgelegt unter: reise | Tags: antike, italien, Kunst, reise, rom, vatikan

Nach so viel Christentum im vergangenen Teil kommt in dieser Episode ein heidnisches Gegengewicht hinzu. In einer Blitztour geht es durch drei Museen: Die Engelsburg, sowie die Kapitolinischen und die Vatikanischen Museen. Ein langer Trip.